Vista HCx im Tunnel

Garmin fenix 7X und epix Gen 2 im Test

Der Schwerpunkt dieses Tests und Vergleichs der Garmin Fenix 7X Solar und Garmin Epix Gen 2 liegt auf den Sensoren wie Höhenmesser, Positionsbestimmung und Herzfrequenz. Was unterscheidet die beiden GPS-Outdoor-Smartwatches? Und wie gut ist die Taschenlampe der Fenix 7X für den Outdoorbereich? Hier geht es zum Test der Outdoor-Smartwatches ...
  • Gibt es eine Möglichkeit irgendwo einzustellen ab wann das Gerät aufhört in Richtung der Straße mit Lock on Road weiterzufahren bis die Keine Satelliten Meldung kommt?


    Technisch dürfte es ja überhaupt kein Problem sein. Sprich wenn alle Folgende Konditionen erfüllt sind sollte eigentlich NIE die Meldung über Satellitenverlust auftauchen:
    1. Tempo über 40 km/h vor Satellitenverlust
    2. Karte mit aktuell befahrener Straße vorhanden
    3. Als Fahrzeug fürs Routing ist Auto/Bus/Motorad etc eingegeben --> nicht Walk oder Fahrrad
    4. Es wird gerade eine Route abgefahren.
    5. Sollte eine Kreuzung im Tunnel vorliegen. Weiterrouten per Kompass


    Ist echt bescheuert wenn man von Leoben nach Wiener Neustadt fährt und fast die halbe Strecke eine Fehlermeldung über dem Display liegt.:(

  • Zitat

    Gibt es eine Möglichkeit irgendwo einzustellen ab wann das Gerät aufhört in Richtung der Straße mit Lock on Road weiterzufahren bis die Keine Satelliten Meldung kommt?

    Meines Wissens nicht.


    Ist aber auch ein bisschen viel für ein Outdoorgerät verlangt, meine ich :mellow:


    Alle deine angeführten Punkte erfüllen ja nicht mal die reinen Autonavis.

  • Hmm, dann erwischt mich halt jeder Radar im Tunnel bzw Tunnelausgang, bzw ich muss langsamer fahren, da die Warnung nicht mehr funktioniert.:cool:


    Einmal stürzte mein Vista HCx sogar ab am Tunnelausgang. Nur ein Neustart brachte elementares Routing wieder zurück. (Gut der Tunnel war sicherlich so 4-5km lang).

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  • ich finde das vista hcx und das 60csx sowieso für Autonavigation mit der aktuellen FW nicht geeignet:mad::mad:


    GESCHICHTE:
    SPORTIVA, OREGON 300,GPSMAP 60 CSx,, Oregon 550t, Colorado 300, Geko 201, Gpsmap 60c, Explorist 500, Explorist 600, Explorist XL, Falcom Navi1, Roadmate..., versch. PPCs von HP und Qtek...

  • Ist aber auch ein bisschen viel für ein Outdoorgerät verlangt, meine ich :mellow:
    Alle deine angeführten Punkte erfüllen ja nicht mal die reinen Autonavis.

    Sehe ich auch so.


    Zitat von freeday

    ich finde das vista hcx und das 60csx sowieso für Autonavigation mit der aktuellen FW nicht geeignet

    Was ist das Problem ?
    Ich hab mit dem 60 CSX keinerlei Probleme mit dem Autorouting.
    Daß es im Tunnel die Sats verliert, wundert mich jetzt mal nicht wirklich:rolleyes:, und stört mich auch nicht, da ich im Tunnel nur selten abbiege.
    Daß es ein Problem sein kann, wenn wichtige Abzweigungen kurz nach dem Tunnel oder im Tunnel sind, ist mir klar, da es kein Autonavi mit Rad- und Kompaßsensorik ist.
    Aber wenn man das weiß, ist auch das kein Problem.


    Ich geb zu, ich hab mirs als Outdoorgerät gekauft, und war positiv überrascht über seine guten Autoroutingfähigkeiten, und nicht umgekehrt.


    LG, hG

  • Sehe ich auch so.
    Daß es im Tunnel die Sats verliert, wundert mich jetzt mal nicht wirklich:rolleyes:, und stört mich auch nicht, da ich im Tunnel nur selten abbiege.
    Daß es ein Problem sein kann, wenn wichtige Abzweigungen kurz nach dem Tunnel oder im Tunnel sind, ist mir klar, da es kein Autonavi mit Rad- und Kompaßsensorik ist.


    Zudem darf man, selbst wenn man ein Navi hat, auch mit- oder vorausdenken und die Beschilderung beachten. Das ganze hört sich für mich nach einem eingebildetem Problem an.

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  • Dass es die Sats verliert ist eh klar, nur wass es daraus dann macht ist halt eine andere Sache finde ich. Und da eh schon ein Kompass vorhanden ist, finde ich es schade dass dieser nicht optimal genutzt wird.

  • Dass es die Sats verliert ist eh klar, nur wass es daraus dann macht ist halt eine andere Sache finde ich. Und da eh schon ein Kompass vorhanden ist, finde ich es schade dass dieser nicht optimal genutzt wird.

    Hier muß ich Garmin aber ausnahmsweise verteidigen.:)
    Bei einem fix ins Auto eingebauten Gerät ist die Verwendung eines Kompasses leicht, es ändert seine Lage nie.
    Aber bei einem Handnavi, bei dem der Kompaß nur (halbwegs) zufriedenstellend funktioniert, wenn das Gerät völlig waagrecht gehalten wird, gäbe ein solches Feature wahrscheinlich mehr Ursache für Ärgernisse als es Zusatznutzen brächte.
    Mein CSX hat die Sats etwa 2 bis 5 Sekunden nach der Tunnelausfahrt wieder, und mehr würde ich in dieser Hinsicht von dem Gerät auch nicht verlangen.


    LG, hG


    PS: Was ist, wenn der User vergißt, den Kompass zu kalibrieren?
    Was ist, wenn es im Tunnel einen Stau gibt?
    usw. usw.

  • dann erwischt mich halt jeder Radar im Tunnel bzw Tunnelausgang, bzw ich muss langsamer fahren, da die Warnung nicht mehr funktioniert...



    Hat dein Fahrzeug denn keinen Tacho? :cool:

    Uwe

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  • Dass es die Sats verliert ist eh klar, nur wass es daraus dann macht ist halt eine andere Sache finde ich. Und da eh schon ein Kompass vorhanden ist, finde ich es schade dass dieser nicht optimal genutzt wird.


    Es ist eben ein Handgerät für weniger hundert Euro. Drehzahlmesser- und Gyroskopauswertung ist halt nur in der Luxusklasse realistisch.


    Sicher könnte man das Dead Reckoning noch etwas optimieren, so daß er beispielsweise beim Autorouting mit der letzten bekannten Geschwindigkeit auf der Route weiterläuft. Aber auch das wäre nur bessere Tracklog-Kosmetik, denn beim Abzweig im Tunnel --- beispielsweise wie unter den Flughafen Berlin-Tegel --- ist hier nach meinem Verständnis der Technik nur mit erheblich mehr Aufwand eine Navigationshilfe denkbar.

    Garmin on bike user since 2001

  • Zitat

    5. Sollte eine Kreuzung im Tunnel vorliegen. Weiterrouten per Kompass

    Ich habe es noch nie ausprobiert: Wird denn das Erdmagnetfeld durch das ganze Eisen in den Tunnelwänden nicht so verfälscht, daß ein magnetischer Kompass im Innern vollkommen unbrauchbar ist?


    Da gibt es doch die Dienstanweisung der Bundeswehr: bei Positionsbestimmung mit Kompass ist eine Abstand von 200m von Stahlbetonbauten einzuhalten ....

  • Ich habe es noch nie ausprobiert: Wird denn das Erdmagnetfeld durch das ganze Eisen in den Tunnelwänden nicht so verfälscht, daß ein magnetischer Kompass im Innern vollkommen unbrauchbar ist?


    Die Idee ist nett, aber in der Summe der Probleme ist der Kompaß hier realistischerweise nicht brauchbar.


    Wie geschrieben, m. E. kann man für ein Handgerät kaum mehr tun als etwas am Dead Reckoning zu drehen.

    Garmin on bike user since 2001

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  • Es ist eben ein Handgerät für weniger hundert Euro. Drehzahlmesser- und Gyroskopauswertung ist halt nur in der Luxusklasse realistisch.


    Sicher könnte man das Dead Reckoning noch etwas optimieren, so daß er beispielsweise beim Autorouting mit der letzten bekannten Geschwindigkeit auf der Route weiterläuft. Aber auch das wäre nur bessere Tracklog-Kosmetik, denn beim Abzweig im Tunnel --- beispielsweise wie unter den Flughafen Berlin-Tegel --- ist hier nach meinem Verständnis der Technik nur mit erheblich mehr Aufwand eine Navigationshilfe denkbar.


    So teuer müsste das eigentlich gar nicht sein. Im Prinzip fehlt dem Vista ja nur die Geschwindigkeit. Beim Fahrrad wäre das dann nur ein zusätzlicher Eingang fürs Tachosignal. Ok, im Auto müsste schon CAN-Fähigkeit her. Das größte Problem wäre aber vermutlich korrekter Einbau und Kalibrierung des Kompasses. Das kann man tausendmal spezifizieren, die Hälfte wirds trotzdem falsch machen und sich ärgern. Und letztlich ist dem Hersteller der zufriedene Kunde wichtiger als optimale Funktion.


    Wenn ich überlege wie ich mich schon über das pseudointelligente Orientieren an Straßendaten beim Dead Reckoning geärgert habe bin ich ganz froh, dass nicht jede scheinbar offensichtliche Plausibilität genutzt wird.

  • Muss mich mal eben einmischen. Hat schonmal jemand versucht im Auto n Kompass zu benutzen? Das grenzt an Horror. An dem Ding ist alles magnetisch und spätestens wenn die Lüftung läuft ist es ganz vorbei.


    Flugzeuge werden einmaal pro Jahr vermessen um die Missweisung neu zu bestimmen. Des weiteren ist der Kompass nicht über den Lüftungsmotoren.


    Es ist völliger Unsinn im Tunnel einen Kompass einzusetzen. Die Gesteine führen zu den irrsten Peilungen.