Vista HCx findet die Fahrtrichtung nicht

Garmin fenix 7X und epix Gen 2 im Test

Der Schwerpunkt dieses Tests und Vergleichs der Garmin Fenix 7X Solar und Garmin Epix Gen 2 liegt auf den Sensoren wie Höhenmesser, Positionsbestimmung und Herzfrequenz. Was unterscheidet die beiden GPS-Outdoor-Smartwatches? Und wie gut ist die Taschenlampe der Fenix 7X für den Outdoorbereich? Hier geht es zum Test der Outdoor-Smartwatches ...
  • Mein Vista Hcx hat echte Probleme die Fahrtrichtung auf der Karte anzuzeigen. Meistens fährt der Pfeil seitwärts oder rückwärts auf der Route entlang. Eine fehlerhafte Peilung geht damit im Regelfall einher. Eine Kalibrierung des Kompass ändert nichts. Naja, und zwischendurch klappts dann ab und zu wieder...


    Was habe ich falsch eingestellt? Danke vorab.....

  • Dein Vista kann die Richtungsinfo prinzipiell über 2 Möglichkeiten anzeigen:

    1.) Über den elektr. Kompass.
    2.) Über die Auswertung der Sat-Signale (=> geht nur ab Schrittgeschwindigkeit).

    Wer jetzt die Richtungsinfo liefert kann über die Einstellungen im Setup eingestellt werden.
    Daran denken, dass der elektr. Kompass kalibriert sein muss und zudem wie ein "normaler" Magnet-Kompass durch Metall, elektr. Felder etc. gestört wird.

    Bei welcher Einstellung gibt's nun die Probleme?

    Grüße
    Ralf
    www.kanadier.gps-info.de

  • Wo stellt man das denn ein? :D


    Da steht etwas von Steuerkurs:


    Kompassrichtung nutzen
    unter
    "16kh"
    bei mehr als
    "90sec"


    ist da eingestellt. Ist das gemeint?

  • Datenschutz ist uns & Euch wichtig, daher verzichten wir auf Bannerwerbung & Web-Analysetools! Um das Forum zu unterstützen bitten wir Euch über diesen Link: bei Amazon zu bestellen....
    Für Euch ist das nur ein Klick, uns hilft es das Forum langfristig und werbefrei für Euch zu betreiben! Vielen vielen Dank...
  • Danke, und was sagt mir das?


    Über 16km/h steuert er via GPS, darunter per Kompass? Was sagen die 90sec aus?


    Das Problem tritt jedenfalls über und unter 16km/h auf. Welche Einstellung empfiehlt sich denn für MTB Nutzung?


    Danke vorab....

  • Zitat von Din Gior

    Über 16km/h steuert er via GPS, darunter per Kompass? Was sagen die 90sec aus?


    Ich leg das so aus ...


    Bei einer Geschwindigkeit unter 16 Km/h die für mehr als 90 sec. anhält wird auf den Magnetkompass geschaltet.

  • Datenschutz ist uns & Euch wichtig, daher verzichten wir auf Bannerwerbung & Web-Analysetools! Um das Forum zu unterstützen bitten wir Euch über diesen Link: bei Amazon zu bestellen....
    Für Euch ist das nur ein Klick, uns hilft es das Forum langfristig und werbefrei für Euch zu betreiben! Vielen vielen Dank...
  • So fasse ich das auch auf.

    Man muss aber noch bedenken, dass man für den Magnetkompass eine waagrechte Lage des Geräts braucht, sonst funktioniert er nicht. Bei "GPS-angetriebener" Kompassanzeige speilt die Lage keine Rolle. Wenn man also z. B. das Gerät ablesegünstig leicht nach hinten gekippt an einem Lenker befestigt hat, lohnt der Magnetkompass nicht und man kann ihn gleich abschalten. Er ist eigentlich nur sinnvoll, wenn man das Gerät in der Hand hält.


    paul-josef

  • Zitat

    Wenn man also z. B. das Gerät ablesegünstig leicht nach hinten gekippt an einem Lenker befestigt hat, lohnt der Magnetkompass nicht und man kann ihn gleich abschalten.


    Ich würde eher sagen, daß es an dem Blechhaufen liegt, auf dem Du sitzt. Der verbiegt das Erdmagnetfeld ordentlich. Laut Dienstvorschrift der Bundeswehr ist bei Kompasseinsatz 50m Mindestabstand von Fahrzeugen zu halten. Für eine grobe Richtungsanzeige reicht sicher ein geringerer Abstand. Bei hochwertigen Rennrrädern oder MTBs besteht die Problematik kaum, weil der Eisenanteil sich auf ein paar Schrauben beschränkt.

  • Das ist so weit schon richtig, aber ich bin natürlich davon ausgegangen, dass der elektronische Kompass ordnungsgemäß kompensiert worden ist. :lol: Ob er nun in einem GPS-Empfänger eingebaut ist, oder als Einzelgerät vorliegt, ist dabei unerheblich.

    Natürlich muss man, um brauchbare Messungen zu erhalten, einmalig nach dem Einsetzen des Vista in die Halterung das Fahrzeug mit dem Gerät zweimal auf der Stelle drehen zum kalibrieren. (lacht nicht!) Das ist beim Fahrrad kein Problem, beim Mopped ist es schwerlich möglich, darum hat die ganze Sache da keinen Sinn.

    Bei Stand-Alone-Kompassen (?) für den Fahrzeugeinbau muss man meistens, nach Start der Kompensation, das Auto um genau 180 Grad drehen und dann nochmal bestätigen. Dann ist die Eisenmasse halbwegs rausgerechnet. Dynamische Einflüsse durch Ströme kann man so natürlich nicht ausgleichen, sodass die Genauigkeit immer begrenzt sein wird. Aber zusammen mit einer Karte ein gutes Hilfsmittel und immer besser, als gar kein Kompass.

    Was das Vista angeht, so hat Kurt einmal die Ansicht geäussert, dass nicht nach jedem Batteriewechsel eine Kalibrierung nötig sei, wenn man beim selben Akkutyp bliebe, da deren Ziel nämlich genau diese Beseitigung von magnetischen Störungen durch Eisenteile in den Akkus sei. Es wurde aber, so weit ich mich erinnern kann, nie systematisch ausgetestet, inwieweit sich die Genauigkeit des Kompass durch die Kalibrierung verbessern lässt.

    Ohnehin halte ich den Kompass nur für eine Art "Schätzeisen", was in bestimmten Situationen zusätzliche komfortable Informationen liefert. Im Gelände, oder auf der Strasse, ist die übliche Vorgehensweise mit dem GPS mit Kartenanzeige normalerweise eine andere und supergenaue Kurszahlen werden selten benötigt.

    Von den 60 Tonnen Stahl eines Leo würd ich jedenfalls einen weiten Abstand nehmen!


    paul-josef

  • Datenschutz ist uns & Euch wichtig, daher verzichten wir auf Bannerwerbung & Web-Analysetools! Um das Forum zu unterstützen bitten wir Euch über diesen Link: bei Amazon zu bestellen....
    Für Euch ist das nur ein Klick, uns hilft es das Forum langfristig und werbefrei für Euch zu betreiben! Vielen vielen Dank...
  • Was das Vista angeht, so hat Kurt einmal die Ansicht geäussert, dass nicht nach jedem Batteriewechsel eine Kalibrierung nötig sei, wenn man beim selben Akkutyp bliebe, da deren Ziel nämlich genau diese Beseitigung von magnetischen Störungen durch Eisenteile in den Akkus sei.


    Vor Jahren habe ich mal verschiedene Battery-/Akkutypen getestet.

    Beim Wechsel zwischen Batterie auf Akku tritt die größte Missweisung auf, was natürlich eine Kallibrieurng notwendig macht.

    Wechselt man z.B. von Batterien zu Akkus, ist unbedingt eine Kalibrierung notwendig, da hier Missweisungen von 30° und mehr auftreten. Wechselt mal z.B. von NiH-Akkus zu NiH-Akkus ist die Missweisung deutliche geringer, aber dennoch vorhanden.

    Durch drehen der beiden Akkus kann man die Kalibrierung beeinflussen. Ich hatte mir zwei Akkusätz zusammengestellt, die ich mit Markierungen versehen hatte, in welchen Akkuschacht, welcher Akku, in welcher Lage eingesetzt wird. So konnte ich zwischen beiden Akkusätzen wechseln ohne das eine Kalibrierung notwendig wurde, da beide Akkusätze offenbar das gleiche Eigenmagnetfeld hatten, auf das das Gerät nur einmal Kalibriert werden musste.

    Zitat


    Es wurde aber, so weit ich mich erinnern kann, nie systematisch ausgetestet, inwieweit sich die Genauigkeit des Kompass durch die Kalibrierung verbessern lässt.


    Äh, eigentlich verbessert die Kalibrierung die Genauikeit immer, sonst wäre sie ja nicht notwendig, oder?

    Man kann auch in gewissen Grenzen die 'Güte' der Kalibrierung erkennen. Nach meiner Erfahrung mit dem 60CS kann man anhand der Meldung "Waagrecht halten" erkennen wie gut die Kalibrierung ist. Je weiter man das Gerät aus der waagrechten Lage heraus bringen kann, und je später die Meldung "Waagrecht halten" erscheint, um so besser scheint mir die Kalibrierung zu sein. Wobei das auch wieder abhängig von den Batterien/Akkus zu sein scheint. Bei meinen damaligen Versuchen konnte ich das Gerät mit Li-Batterien viel weiter kippen, wie z.B. mt normallen Batterien. Li-Batterien scheinen mir das geringste Eigenmagnetfel zu haben.


    Zitat


    Ohnehin halte ich den Kompass nur für eine Art "Schätzeisen", was in bestimmten Situationen zusätzliche komfortable Informationen liefert.


    Ja! Aber zum Ausrichten der Karte auf dem Display im Stand, ist das eine feine Sache, die ich nicht missen möchte.

    Zitat


    Im Gelände, oder auf der Strasse, ist die übliche Vorgehensweise mit dem GPS mit Kartenanzeige normalerweise eine andere und supergenaue Kurszahlen werden selten benötigt.


    Ja! Wenn es um genaue Peilungen geht nimmt man einen herkömmlichen Kompass. Die übliche Ungenauigkeiten eines elektronischen Kompass, liegen ja schon im 2-3° Bereich.

    Zitat

    Von den 60 Tonnen Stahl eines Leo würd ich jedenfalls einen weiten Abstand nehmen!


    Ja und Nein. Wenn man genau weis, wo man auf dem Top des Panzers den Kompass hinzulegen hat, damit das Eigenmagnetfeld des Leo's kompensiert wird, kann man das auch machen, um eine zimlich genaue Richtung zu erhalten.

    Aber ich habe da ganz andere 'Magnetfeldverbrechen' bei Y-Tours erlebt. Da schlimmst war, der Versuch eine Karte auf der Motorhaube eines Iltis bei laufendem Motor einzunorden.

    mfg
    JLacky

  • ... wo man auf dem Top des Panzers den Kompass hinzulegen hat, damit das Eigenmagnetfeld des Leo's kompensiert wird, ...

    Das könnte klappen.

    Erinnert mich an die alten Schiffskompasse, die man manchmal in Marinemuseen sieht: die dicke Bronzesäule, in der der Kompass eingelassen ist, hat seitlich links und rechts je einen Ausleger, auf dem zwei dicke, fette Eisenkugeln befestigt sind. Man kann eine Klemmung lösen und die Kugeln auf den Auslegern verschieben, dadurch wird eine Kompensierung möglich, auch nachträglich, wenn eventuell die Schiffsladung das Erdmagnetfeld stört.

    Ob man das auch zum Ausgleich der Missweisung, die ja lokal anders sein kann, benutzt hat, keine Ahnung. Man bräuchte dazu so etwas wie eine lokale Referenz. Seekarten geben das ja für einen begrenzten Zeitraum für ein bestimmtes Gebiet an. Der GPS-Nutzer ist in der glücklichen Lage, den geometrischen Nordpol anpeilen zu können, muss aber aufpassen, was gemeint ist, wenn er eine reine Kursangabe, von einem bestimmten Ort ausgehend, bekommt und keine Koordinaten.

    paul-josef

  • Nunja, ich hätte da noch meine Eingangsfrage.... :rolleyes:


    Warum hält mein Vista die Fahrtrichtung (und Peilung) nur sehr unzuverlässig?

  • Datenschutz ist uns & Euch wichtig, daher verzichten wir auf Bannerwerbung & Web-Analysetools! Um das Forum zu unterstützen bitten wir Euch über diesen Link: bei Amazon zu bestellen....
    Für Euch ist das nur ein Klick, uns hilft es das Forum langfristig und werbefrei für Euch zu betreiben! Vielen vielen Dank...
  • Zitat von Din Gior

    Meistens fährt der Pfeil seitwärts oder rückwärts auf der Route entlang.


    Vlt. siehst du neben dem schwarzen Dreieck (Pfeil), der deine Position angibt und auch wandert, auch einen weissen Pfeil ??


    Dann befindest du dich nämlich im "Scrollmodus", die Karte bleibt stehen und folgt nicht mehr der Fahrtrichtung. Irgendwann wandert der schwarze Pfeil dann über die Karten- bzw. Screengrenze hinaus.
    Abhilfe schafft hier ein Druck auf die Pagetaste.

  • Datenschutz ist uns & Euch wichtig, daher verzichten wir auf Bannerwerbung & Web-Analysetools! Um das Forum zu unterstützen bitten wir Euch über diesen Link: bei Amazon zu bestellen....
    Für Euch ist das nur ein Klick, uns hilft es das Forum langfristig und werbefrei für Euch zu betreiben! Vielen vielen Dank...