Hallo Leute,
kann mir jemand weiterhelfen, ich habe zwei GPS Bluetooth Mäuse die an meinem Rechner auslese.
Leider wanken die Daten trotz Synchoner Zeit und "fast"* gleicher Position sehr stark zueinander.
*(20mm nebeneinander)
z.B.
Maus A Maus B
161429.03852132025N9446829 E161429.03852132043N9446834 E
162715.03852137029N9446833 E162715.03852137036N9446831 E
Woher kommen diese Unterschiede von der einen zu der anderen Maus. Müssten die Schwankungen an beiden GPS Empfängern nicht gleich sein? Vielleicht liegt es an einer billige GPS-Maus, GPS-Maus kaputt?
Klasse wenn ich hier eine Antwort bekomme.
Gruesse
Garmin fenix 7X und epix Gen 2 im Test
Der Schwerpunkt dieses Tests und Vergleichs der Garmin Fenix 7X Solar und Garmin Epix Gen 2 liegt auf den Sensoren wie Höhenmesser, Positionsbestimmung und Herzfrequenz. Was unterscheidet die beiden GPS-Outdoor-Smartwatches? Und wie gut ist die Taschenlampe der Fenix 7X für den Outdoorbereich?
Hier geht es zum Test der Outdoor-Smartwatches ...
-
-
Was Du da machst, verstehe ich nicht
Aber selbst 20 METER divergierend wäre völlig richtig!
Gruß
Ralf -
Hi,
ja 20 Meter sind OK wenn ich nur ein Signal auswerte. Ich werte aber 2 Signale parallel aus. Theoretisch muesste ich doch einen absoluten gleichen Versatz an beiden GPS Station messen. -
Datenschutz ist uns & Euch wichtig, daher verzichten wir auf Bannerwerbung & Web-Analysetools! Um das Forum zu unterstützen bitten wir Euch über diesen Link: bei Amazon zu bestellen....
Für Euch ist das nur ein Klick, uns hilft es das Forum langfristig und werbefrei für Euch zu betreiben! Vielen vielen Dank... -
Hallo Programmer, willkommen im NaviBoard!
Theoretisch muesste ich doch einen absoluten gleichen Versatz an beiden GPS Station messen.
Keineswegs. Das wäre der Fall, wenn die "Ungenauigkeiten" einzig auf äussere Faktoren zurückzuführen wären, denen beide Geräte gleichermaßen unterliegen. Sonnenaktivität und deren Wirkung auf die Ionosphäre beispielsweise.
Die prinzipbedingte Genauigkeit des GPS-Systems liegt allerdings bei bestenfalls 10 bis 15 Metern. In beiden Geräten werkeln vermutlich unterschiedliche Empfangschips und sicherlich auch unterschiedliche Algorithmen, wenn die Geräte von unterschiedlichen Herstellern kommen. Und da nun ein solcher Empfänger die Position keineswegs "misst", sondern eben (annähernd) berechnet, kommt es dabei zwischen solchen Geräten leicht zu gewissen "Meinungsverschiedenheiten". Absolut "Recht" hat dabei höchst wahrscheinlich keines von beiden, ausser vielleicht zufällig.
Übrigens würde ich die Geräte nicht sooo eng nebeneinander legen, (20mm nebeneinander). Es ist so, dass diese im Betrieb eine gewisse elektromangetische Störstrahlung abgeben können, die durchaus dazu in der Lage ist, die Empfangsleistung eines oder gar beider Geräte zu beeinträchtigen. Mindestens 10 bis 15 cm solltest Du ihnen schon Abstand gönnen.
Probier das mal aus und schau, ob sich die errechneten(!) Positionen annähern.
paul-josef -
Hi paul-josef,
ja dass könnte sein das eine Stöhrstrahlung diesen Effekt verstärkt. Diesen Versuch werde ich mal starten.
Allerdings habe ich zwei Baugleiche GPS Empfänger, von daher sollte ich wirklich nur die Ungenauigkeiten der ausseren Faktoren an beiden Geräten gleich empfangen.
Ich meld mich dann mal wieder nach meiner neuen Berechnung... -
Ich meld mich dann mal wieder nach meiner neuen Berechnung...
hast du denn die Unterschiede in deinem Beispiel korrekt berechnet. Ich komme da auf keine ungewöhnlichen Werte (3,4m und 1,3m)Grüsse - Anton
-
Datenschutz ist uns & Euch wichtig, daher verzichten wir auf Bannerwerbung & Web-Analysetools! Um das Forum zu unterstützen bitten wir Euch über diesen Link: bei Amazon zu bestellen....
Für Euch ist das nur ein Klick, uns hilft es das Forum langfristig und werbefrei für Euch zu betreiben! Vielen vielen Dank... -
Leider wanken die Daten trotz Synchoner Zeit und "fast"* gleicher Position sehr stark zueinander.
*(20mm nebeneinander)
z.B.
Maus A Maus B
161429.03852132025N9446829 E161429.03852132043N9446834 E
162715.03852137029N9446833 E162715.03852137036N9446831 EDas ist normal. Selbst bei identischen Empfängern wäre es so, das beide mit einem unterschied von einigen 100 ms die Position bestimmen. Schon dieser Unterschied reicht aus, um unterschiedliche Positionen zu berechnen. Um eine annähernd gleiche Position zu erhalten müssen beide Empfänger auf wenige Nanosekunden genau synchronisiert werden und am besten die Trägersignale, statt der reinen Pseudoranges zur Positionsbestimmung verwendet werden.
Gruss Joern Weber
-
...
Übrigens würde ich die Geräte nicht sooo eng nebeneinander legen, (20mm nebeneinander). Es ist so, dass diese im Betrieb eine gewisse elektromangetische Störstrahlung abgeben können, die durchaus dazu in der Lage ist, die Empfangsleistung eines oder gar beider Geräte zu beeinträchtigen. ...
Genau so ist es.
GPS V und ein Medion dingsda 12 Kanal brauchten im Kfz (mit GFK-Dach) einen Abstand von mindestens 1 m, um korrekt zu funktionieren.
Yakumo Delta 300 GPS und HTC Touch HD ebenfalls 1 m im Kfz (geschlossen) -
Mit diesem Thema habe ich gleich zwei Verständnisprobleme:
1) In welchem Format sind die Positionen angegeben?
Maus A Maus B
161429.03852132025N9446829 E161429.03852132043N9446834 E
162715.03852137029N9446833 E162715.03852137036N9446831 EDie 6- und 7-stelligen Werte erinnern an UTM, dabei irritieren aber die Anordnungen „N“ und „E“, die 11 Nachkommastellen des 6-stelligen Wertes sowie die Größenordnung von knapp 10.000.000 des 7-stelligen Wertes. Als Nordwert wäre das recht nahe am Pol.
Und: stehen die Daten für die beiden Mäuse in derselben Zeile hintereinander, wie in der Überschrift angegeben, d.h. zwei Datenzeilen zu unterschiedlichen Zeitpunkten?
2)
… wäre es so, das beide mit einem unterschied von einigen 100 ms die Position bestimmen. (…) Um eine annähernd gleiche Position zu erhalten müssen beide Empfänger auf wenige Nanosekunden genau synchronisiert werden …
Sind damit die Aufzeichnungszeitpunkte gemeint, die sich um einige Zehntelsekunden unterscheiden können?Wenn sich die beiden Mäuse in einem Fahrzeug befinden, dann ist leicht erkennbar, dass während der Fahr zu unterschiedlichen Zeitpunkten auch unterschiedliche Positionen gehören. Aber mit einiger Wahrscheinlichkeit war das nicht gemeint, die Forderung nach einer Toleranz von einigen Nanosekunden spricht dagegen. In ein paar Nanosekunden kommt ein Landfahrzeug nicht so sehr weit, Mikrosekunden (1.000 ns) kann man ebenfalls vergessen, selbst in einer Millisekunde (1.000.000 ns) kann man sich auf der Autobahn nur um wenige cm weiterbewegen.
Ich bin in Beitrag #1 von zwei GPS-Empfängern in Ruhe (relativ zur Erde) ausgegangen, das steht allerdings nicht ausdrücklich da. In einem solchen Fall, der sich ja viel leichter nachprüfen lässt, wirken sich unterschiedliche Aufzeichnungszeitpunkte nicht auf die Position aus.
Grüße Bunav
** nüvi 860TFM, GPSMAP 76Cx, eTrex H ** -
Datenschutz ist uns & Euch wichtig, daher verzichten wir auf Bannerwerbung & Web-Analysetools! Um das Forum zu unterstützen bitten wir Euch über diesen Link: bei Amazon zu bestellen....
Für Euch ist das nur ein Klick, uns hilft es das Forum langfristig und werbefrei für Euch zu betreiben! Vielen vielen Dank... -
Hallo Programmer,
du wirst nie 2 "passende" Positionsbestimmungen von Empfängern bekommen, nur weil die jeweils dazugehörigen Antennen sehr nahe beieinander liegen.
Warum?
Die besten Empfängerchips weisen ein Rauschen von ca. 0,2-0,4m im C/A-Codebereich auf.
Die alten, garmineigenen Chips lagen da bei ca. 0,8m.
Dann kommen da noch jeweils die Antennen dazu.
Die liegen in sehr guten Empfangslagen ohne Multipath bei unbezahlbaren(in der >1000€-Preisklasse) Profiantennen mit 0,2m Rauschen beginnend, bei Consumerantennen ( <200-250€) normalerweise immer noch sehr guten 0,4, 0,6m bis sehr deutlich über 1m.
(Alle Werte 1 sigma)
Das Antennenrauschen könntest du aber für eine Empfängerbewertung ausschliessen, wenn du beide Empfänger für Messzwecke über einen Antennensplitter an einer Antenne betreiben würdest.
2-4m Rauschen beim Vergleich 2er gleicher Empfänger und Antennen ist also ganz normales Schnittbrot, wenn alles andere passt.
Stefan -
Hi,
ich habe mit meiner iBT 737, eingerahmt vom Good Way und der Externen des T 1500 den Signalempfang beobachtet.
Da das GPS-Signal aufgrund der bescheidenen Satelliten-Konstellation - Haufenbildung im Südwesten - zwischen 0.8 und 1.3 HDOP pendelte - bei 7 bis 10 Satelliten in Use -, konnte ich keinen signifikanten Positions-Unterschied in der Deviationsmap ausmachen, wenn die beiden GPS-Empfänger neben der iBT lagen.Die Position bewegt sich immer im Radius von ca. 3,50 m, ob mit oder ohne Störer.
Mein letzter Test im Freien zeigte mir, dass meine 5 GPS-Empfängern unter recht guten Bedingungen alle im Bereich von r 1,85 m lagen; der Loox N 560 war mit dabei.
Gruß
GüntherP.S. Dabei hat die Externe einen Magnetfuss
Edit: Wenn ich mir den folgenden Aufsatz durchlese, verstehe ich, warum:
http://www.gik.uni-karlsruhe.de/pruefung_gps-antennen.html -
Sind damit die Aufzeichnungszeitpunkte gemeint, die sich um einige Zehntelsekunden unterscheiden können?Ja.
In ein paar Nanosekunden kommt ein Landfahrzeug nicht so sehr weit,Die Satelliten bewegen sich ebenfalls. Und das nicht gerade langsam.
Gruss Joern Weber
-
Datenschutz ist uns & Euch wichtig, daher verzichten wir auf Bannerwerbung & Web-Analysetools! Um das Forum zu unterstützen bitten wir Euch über diesen Link: bei Amazon zu bestellen....
Für Euch ist das nur ein Klick, uns hilft es das Forum langfristig und werbefrei für Euch zu betreiben! Vielen vielen Dank...