Kartenauswahl für Handgeräte

Garmin fenix 7X und epix Gen 2 im Test

Der Schwerpunkt dieses Tests und Vergleichs der Garmin Fenix 7X Solar und Garmin Epix Gen 2 liegt auf den Sensoren wie Höhenmesser, Positionsbestimmung und Herzfrequenz. Was unterscheidet die beiden GPS-Outdoor-Smartwatches? Und wie gut ist die Taschenlampe der Fenix 7X für den Outdoorbereich? Hier geht es zum Test der Outdoor-Smartwatches ...
  • Hallo zusammen,



    da wir ja uns inzwischen zumindestens auf den Plattformen Aventura von CompeGPS und Endura von Lowrance frei die Kartographie aussuchen können, aber auch wegen der seit paat Tagen vorhandenen Möglichkeit Rasterkarten auf den neueren Garmin-Geräten darzustellen hier meine ketzerische Frage:


    Welche Kartenbilder findet Ihr am besten?


    Als Diskussionsgrundlage ein paar Erläuterungen der momentan am Markt befindlichen Konzepte:


    1. Das klassische Papierkartendesign, wie es bei amtlichen Karten der deutschen und österreichischen Landvermessung verwendet wird. Aber auch von Freytag & Berndt verwendet Es zeichnet sich durch eine schlanke Zeichenweise aus. Alle Symbole werden nur so breit und so groß wie wie unbedingt nötig dargestellt, um die Verdrängung zu minimieren und den informationsgehalt der karte zu optimieren ohne die Karte überfrachtet erscheinen zu lassen


    2. Das auf digitale Karten angepasste Design, wie es vom Kompass-Verlag zum Beispiel verwendet wir. Hierbei werden die Karten zum Beispiel aufgehellt gezeichnnet, um sie auf den Handgeräten besser ablesen zu können. Es werden größere Symbole verwendet, um sie auf den Handgeräten auch ohne Brille ablesen zu können. Die jungen Adler mit ihren scharfen Augen mögen es Ihren alten Häuptlingen nachsehen, das die Verdrängung sich hierbei eventuell steigert.


    3. Maschinell geschunmmerte Karten, welche einen räumlichen Anschein im Kartenbild durch Farbschatten erwecken, die maschinell aus Höhendaten gewonnen werden. Ein Beispiel hierfür sind die Karten des Alpstein-Verlages.


    4. Per Hand geschummerte Karten, welche durch graustuffen ein räumliches Gefühl vermitteln sollen. Ein Beispiel hierfür Sind die Karten des Tabacco Verlages.


    5.
    maschinell aus einer Vektordatenbank generierte Kartenplots aber ungeschönte , wie der ATKIS-basierten Karten der deutschen Landvermessung


    6.
    maschinell aus einer Vektorrdatenbank generierte aber zusätzlich maschinell geschönte Kartenplots, wie sie teilweise vom Rendern des OSM für die MTB-, Wander - und Reitkarte erzeugt werden.


    7. reine Strichmusterkarten ala auf handwerklich hohen Niveau, wie bei der Garmin Topo Schweiz odeer Magellan Topo HD gesehen. (über handwerklich schlecht gemacht Garmin-Topos müssen wir IMHO nicht diskutieren)


    Gruss Joern Weber

  • Meinst du jetzt Papierkarten oder digitale?
    Wie wäre es mit ein paar typischen Beispielen der einzelnen Konzepte?
    Ich kenne eigentlich nur die (digitalen) Kompasskarten und die der Landesvermessung (da aber nur eine relativ alte Ausgabe).
    Wo sind in deiner Einteilung die MagicMaps Tourexplorer einzustufen?
    Aber um auf deine Frage zurückzukommen:
    Die Kompasskarten sind mir einen Tick zu bunt und ein wenig überfrachtet.
    Die alte TOP50, die ich habe, ist mir zu langweilig, ich kann sie aber nicht wirklich beurteilen, weil ich sie nicht mehr benutze.
    Und die MM Tourexplorer 3.0 könnte ein wenig bunter sein.
    Am besten würde mir eine Mischung aus MM und Kompass gefallen.


    Gruß
    Wolfgang

  • Meine Klassifizierung an Hand Joern's Auflistung:

    sehr gut = 1 + 5 + 7

    befriedigend = 2

    ausreichend = 3

    kenne ich nicht zur Genüge für eine Beurteilung = 6 + 4

    Vorstellung für die nahe Zukunft:
    es gibt Vekotor-Datenbanken mit Wanderwegen, MTB-Wegen, Rennradwegen, Tourenradwegen, Klettersteigen, die ich farblich und über die Pixelanzahl anpassen kann. Diese können z.B. mit TTQV in die Karte integriert und ausgegeben werden bzw. als Routen. Oder: miit CGPSL werden die ausgewählten Vektor-Daten als routable Vektorkarte ausgegeben.

    Meine Referenzkarten::
    Swiss Topo 25, Baden Württemberg Topo 10, Bayern Topo 10 und 25 nach farblicher Anpassung (im Orig. viel zu blass), Garmin CHv2.

    Servus
    Gerd
    Land 8/9/10 - Globalmapper 13 - Androidgeräte mit TwoNav
    TwoNav-Einsatz: Trekking, MTB, Ski-Touren, Hybrid-Straßennavigation

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  • gehören die franz. IGN-Karten zu 4) oder 1)?
    Das sind sowohl digital als auf Papier meine Lieblingskarten.
    Es gibt einfach nichts besseres.
    Die hochgelobten schweizer Karten sind nicht schlecht, kommen da aber nicht ran.


    Die Tobacco Karten finde ich in direkten Vergleich zur Kompass recht gut.
    F&B kenne ich nur von Teneriffa und La Palma, da sehe ich keinen Qualitätsvorsprung gegenüber Kompass.


    Kompass Karten transportieren einfach zu wenig Informationen.
    Es fehlen notwenige Geländeinformationen um Wege beurteilen zu können. Mehr Höhenlinen wären auch schön.
    Man muss sich blind auf die Einstufung der Wege verlassen.
    Welche auch nicht immer einheitlich ist.
    Vorteil der Kompass-Karten ist die gute Ablesbarkeit und die Verfügbarkeit für viele touristisch interessante Gebiete.


    In D finde ich keine der digitalen Karten überzeugend.
    Weder von MagicMaps, Top50/Top25 oder TT Topo D 25k.
    Wobei die MagicMaps noch beste von diesen Karten ist.
    Um das Gelände oder Wege beurteilen zu können, greife ich im Odenwald oder in der Pfalz auf die deutlich besseren Papierkarten zurück.


    Bei OSM gilt leider der Satz "Viele Köche verderben...". Die Vorstellung wie ein Weg zu klassifieren ist, ist leider sehr uneinheitlich.
    Geländeinformationen fehlen auch, was wohl auch nicht so leicht zu erfassen ist.


    Digital dürften Hybrid-karten die beste Lsg. sein.
    Eine lagegenaue amtliche Topokarte oder auch ein SAT-Bild kombiniert mit einer Vektorkarte mit touristischen Infos und Wegklassifizieren (ich denke da an OSM).
    Das ist die Lsg. die ich für die Kanaren anstrebe, da der OSM-Datenbestand noch dünn ist, ergänze ich diese gerade mit meinem Trackbestand, soweit ich kann.


    Ray

    TwoNav Cross 5.x , TwoNav Android 5.x + CompeGPS Land Mac 9.2.4 (History: Papierkarte ;), Magellan Meridian Platinum, Garmin GPSmap 60CSx (SIRF3!), Aventura 2008, Sportiva+, TwoNav Anima+, TwoNav Aventura 2017)
    TwoNav Wissensbasis

  • Je nach Gebiet ist es gut, wenn mehre Möglichkeiten vorhanden sind.


    Volle Zustimmung :tup:


    In deinen Bsp. ist die Informationsdichte identisch, nur die Darstellung ist anders. In diesen Ausschnitt ist die TopoSwiss optisch gefälliger und am Aventura auf jeden Fall besser erkennbar.
    Kannst du die Koordinaten nennen?


    Da punkten die Kompass-Karten auch ganz deutlich.


    Mir gefallen die IGNs aber trotzdem besser, ich mag deren Stil.
    Und über Geschmack kann man (nicht) streiten. ;)


    Ray

    TwoNav Cross 5.x , TwoNav Android 5.x + CompeGPS Land Mac 9.2.4 (History: Papierkarte ;), Magellan Meridian Platinum, Garmin GPSmap 60CSx (SIRF3!), Aventura 2008, Sportiva+, TwoNav Anima+, TwoNav Aventura 2017)
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  • Ray,
    ich finde die IGN, die von memoryMaps aufbereitet sind, sehr gut, zumal
    die Wanderwege gut eingezeichnet sind. Schicke dir demnächst einige Beispiele;). Die Swiss topo bietet da zu wenig. Doch die Lagengenauigkeit
    und Darstellung, speziell im Gebirge für Hochtouren, für ein Rasternavi,
    ist recht gut. Auf Korsika ist nur deine Lieblingskarte im Einsatz:p

    Servus
    Gerd
    Land 8/9/10 - Globalmapper 13 - Androidgeräte mit TwoNav
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  • ....
    3. Maschinell geschunmmerte Karten, welche einen räumlichen Anschein im Kartenbild durch Farbschatten erwecken, die maschinell aus Höhendaten gewonnen werden. Ein Beispiel hierfür sind die Karten des Alpstein-Verlages.
    ....


    Hallo Jörn,
    ich habe mal ein Beispiel für eine solche Karte selbst erstellt:
    http://www.naviboard.de/vb/sho…hp?p=329565&postcount=239


    Das ist eine schön anzusehende Sache, aber im Gelände habe ich doch
    eher eine klare Kartendarstellung ohne Schummerungs-Schickimicki.
    Wenn Höhenlinien in der Karte vorhanden sind, reicht das vollkommen aus.
    Nach einiger Zeit bekommt man mit zunehmender Erfahrung auch einen
    3D-Blick auf 2D-Karten mit Höhenlinien.


    Ich würde bevorzugen:
    Grundlage Rasterkarte 1:10000 ohne Höhenlinien, Strassenoverlays als
    Vektorkarte incl. POIs. Dazu noch ein zuschaltbares Höhenlinienoverlay.
    Für den versierten Kartenbastler kein Problem. Das ist aber mit reichlich
    Kosten für die Kartenmaterialien und die GIS-Programme verbunden.


    Schön ist auch, daß beim Oregon anscheinend die Superoverlays (kmz,kml)
    funktionieren. Damit kann man unterschiedliche Rasterkarten, je nach
    Zoomstufe einblenden. Nur das Limit von 100 jpg's ist eine starke
    Einschränkung. Ich denke aber, daß sich das noch ändern wird.


    Anbei ein paar Bilder, auf denen man sieht, daß die Infos aus der Topo-D
    von Garmin auch auf der Top10-NRW zu sehen sind, Wenn man den Pointer
    auf das entsprechende Kartenmerkmal der Rasterkarte setzt.
    Auf einem Bild ist die Grenze zwischen Rasterkarte und der Topo-D V2 zu
    sehen.


    482.bmp470.bmp422.bmp407.bmp
    268.bmp


    Screenshots:
    (c) 2005 Top10-NRW LVMA-NRW
    (c) 2007 Garmin Deutschland GmbH Topo Deutschland V2.0 auf Garmin Oregon 550t

  • Hallo wOlfgang,


    Meinst du jetzt Papierkarten oder digitale?


    Ich meine selbstverständlich industrielle digitale Karten. Keine selbstgescannten Papierkarten.



    Wie wäre es mit ein paar typischen Beispielen der einzelnen Konzepte?


    WEnn das gewünscht ist, schreibe ich in der nächsten Zeit etwas mehr dazu.



    Ich kenne eigentlich nur die (digitalen) Kompasskarten und die der Landesvermessung (da aber nur eine relativ alte Ausgabe).


    Mit den Kompass-Karten begann 2003 die gesammte Entwicklung der kommerzielle digitalen Kartographie. MagicMaps hat inzwischen damit auch schon Erfahrung beim sammeln von Karten. Aber selber produzieren sie keine Kartographie. sie bearbeiten höchstens eine vorhanden Kartographie nach, in dem sie aufhellen oder umfärben.
    Auch rund um den Reise-Know-How-Verlag hat sich ein Patchwork entwickelt, das digitale Karten produziert. Und dieses Jahr ist auch Freitag und Berndt aufgewacht. Mit CompeGPS ist ein ganz neuer sehr produktiver digitale Kartenverleger erschienen. Auch ohne Ihre Hardware sind sie ein ernst zu nehmender Kartenverleger. Sie besitzen aber keine eigene Kartographie, sonder bearbeiten mit fremden Material.
    Die haben fast Europa schon komplett im Angebot. http://www.compegps.com/?lang=0en&opcion=1


    Zitat


    Wo sind in deiner Einteilung die MagicMaps Tourexplorer einzustufen?

    Die Tourexplorer selber sind selber ersteinmal nur Karten-Viewer, welche Karten von Drittanbietern darstellen. Da muss man erst immer hiterfragen wer die Kartographie gemacht Hat. Das kann zum Beispiel eine staatliche Landvermessung sein, aber auch eine private Kartographie. Für die Schweiz kommen die Tour-Explorerer-Karten von Swisstopo. Der östrreichische Tourexplorerer verwendet die Kartographie von Freytag und Berndt. Die deutschen Touexplorer ver wenden die amtliche deutsche Kartographie.
    Die MM sind also keine eigene Kartographie sondern eine kartographische Sammlung, wie die von CompeGPS auch eine ist. Touratech baut übrigen inzwischen auch solch eine Sammlung für TTQV auf.


    Zitat


    Aber um auf deine Frage zurückzukommen:
    Die Kompasskarten sind mir einen Tick zu bunt und ein wenig überfrachtet.

    Danke für deine Meinung. Denn das Kartenbild ist auch eine Frage des Geschmacks. Die Farbigkeit, wird der besseren Lesbarkeit auf Handgeräten zu liebe momentan sehr stark eingesetzt. Auf Papierkarten hat die Farbigkeit eher eine untergeordnete Rolle gespielt. Für die digitalen Karten muss sich jetzt erstei mal ein eigener Stile entwickeln. Dazu sind verschieden Konzepte nötig und zu testen. Von den Papierkarten kann man das nicht einfach übernehmen.



    Am besten würde mir eine Mischung aus MM und Kompass gefallen.


    Welche MM meinst Du? MM setzt verschieden Kartenstile ein.


    Gruss Joern Weber

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  • Hallo Ray,


    gehören die franz. IGN-Karten zu 4) oder 1)?


    Diese Karten kenne ich nicht ausreichend um sie sicher beurteilen zu können. Wo kaft man dieses sonst extrem teuren Karten günstig? Bei CompeGPS?


    Gruss Joern Weber

  • Hallo Klaus,


    Hallo Jörn,
    ich habe mal ein Beispiel für eine solche Karte selbst erstellt:


    Danke für das Beispiel. ES zeigt sehr schön was mit Amateurmittel möglich ist. Kartenverlage mit eigenen Programierern haben da aber noch andere Möglichkeiten.


    Auf einem Handgerät mach eine graustufen- oder leichte farb- Schattierung des katographischen Material wenig sinn. Das müssen dann irgend wann die Handgeräte schon selber besorgen. CompegPS hat dazu schon mit TwoNaV ein proof of concept vorgelegt. Darüber kann man aber durchaus geteilter Meinung sein. Denn die Schattierung kommt nur bei großen Displays zur volen Geltung. Auf Geräten mit kleinen Displays ist das ein zweifelhaftes Vergnügen. Ein Paraglider wird das dann auch noch anders shen als ein Wanderer.


    Gruss Joern Weber


  • Hallo Joern,
    ich habe nur paar Papierkarte, die ich gescannt habe.
    Nur von Korsika habe ich eine uralte Version für wenig Geld gekauft.
    Die Karten entsprechen 1:1 den Papierkarten.
    unter http://www.geoportail.fr kann man die Karten sehr gut beurteilen.
    Wie sich die unterschiedlichen Distributionen unterscheiden weis ich nicht.


    Wenn man nur eine kleinrämiges Gebiet braucht, bieten sich die Karten von Compe an. Compe bietet hier drei verschiedene Modelle an.
    Mich würden aber schon 4 Zonen interessieren (4*109=436,-)
    (Voges, Alps, Provence, Pyrenäen)
    (achtung ich bin vorher fälschlicherweise von 5 zonen ausgegangen!)


    Die MemoryMaps sind etwa gleich teuer wie die Compe Zones. Diese laufen aber nur mit TTQV und nicht mit Compe Land.
    http://www.memory-map.co.uk/
    http://www.memory-map-shop.com/fr/p_memorymap_main.aspx
    Das dürfte die preiswerteste Variante sein.
    Pro Zone 100,- statt 98 £. interessant sind die Bundles, diese enthalten als Zusatz die 100k Map von ganz F.
    Ob TT mit QV5 das Exportproblem nach RMAP in den Griff bekommt, sollte nicht übersehen werden!


    Als dritte Variante gibt es die Maps direkt bei IGN: http://loisirs.ign.fr/5694415/…ss-for-ign-evadeo-gps.htm Das Konzept blicke ich aber nicht ganz.


    Ich habe bisher immer getrickst und einfach mit http://www.geoportail.fr online gedanklich geplant und dann in GE/www.gpsies.de nachgezeichnet. Meinen 2-wöchigen Alpencross 2008 habe ich so komplett geplant und ich habe die Strecke meist sehr gut getroffen.


    Für die Darstellung auf den Raster-GPS würde ich sagen, hat es Gerd schon auf den Punkt gebracht:
    Kontrastreich und möglich helle Farben für Flächen. Für Linienobjekte muss dagegen eher Signalfarben gewählt werden.
    Da kommt die obige SwissMap aufjeden Fall besser als die IGN.
    In dieser Richtung sind auch die Kompass und TT Topo D 25k optimiert. Auch wenn ich deren Detailarmut und schlechte Wegeklassifizierung nicht mag.

    ray


    P.s.: ich habe nochmals wegen den Preisen der Topo F geforscht.
    Die Angaben habe ich im Text korrigiert!

    TwoNav Cross 5.x , TwoNav Android 5.x + CompeGPS Land Mac 9.2.4 (History: Papierkarte ;), Magellan Meridian Platinum, Garmin GPSmap 60CSx (SIRF3!), Aventura 2008, Sportiva+, TwoNav Anima+, TwoNav Aventura 2017)
    TwoNav Wissensbasis

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  • ...
    Auf einem Handgerät mach eine graustufen- oder leichte farb- Schattierung des katographischen Material wenig sinn. Das müssen dann irgend wann die Handgeräte schon selber besorgen.......


    Hallo Joern,
    die Oregons/Dakotas/Colorados können bei Vektorkarten eine Schummerung
    auf Grundlage einer einzelnen DEM-Karte über alle anderen Vektorkarten
    erzeugen. Bei übergestülpten Rasterkarten funktioniert das nicht, da muß die
    Karte bisher selbst eine Schummerung mitbringen. Da das aber eine reine
    Grafiksache ist, sollte sich das auch bei Rasterkarten ermöglichen lassen.


    Für mich ist das aber keine Option, die Karte die ich in oben genannten
    Beispiel erzeugt habe, sieht eher aus, wie ein Übersichtsblatt aus
    irgendeinem Touristeninfo. Schummerung ist für mich zur Zeit keine Option.
    Ich habe das nur aus Spass an dem neuen Medium gemacht.


    Eine Sinnvolle Anwendung wäre für mich z.B. eine Sonnenstandsabhängige
    Schummerung mit echter Schattenwurf-Berechnung , die für eine
    bestimmte Uhrzeit den Schattenwurf im Gelände durch Berge und Hügel
    anzeigt. Dann könnte man schon im vorhinein nachsehen, ob das Eiscafe
    am Fluss um die Uhrzeit noch Sonne hat oder schon im Schatten liegt. :D

  • Hallo Ray,
    die memorymap IGN, ist die beste Umsetzung des Ausgangsmaterials. Besser als bayo IGN. Das abgebildete Gebiet kommt bei MM viel heller.
    Umsetzung für den Aventura (TTQV direkt geht nicht richtig, da Compe keine 9x9 Kalibrierung kann) GM -Mercator?->TTQV-RMAP.

    Servus
    Gerd
    Land 8/9/10 - Globalmapper 13 - Androidgeräte mit TwoNav
    TwoNav-Einsatz: Trekking, MTB, Ski-Touren, Hybrid-Straßennavigation

  • Hallo Joern,


    danke für die ausführliche Antwort.


    Zitat von Joern_Weber

    Die Tourexplorer selber sind selber ersteinmal nur Karten-Viewer, welche Karten von Drittanbietern darstellen. Da muss man erst immer hiterfragen wer die Kartographie gemacht Hat. Das kann zum Beispiel eine staatliche Landvermessung sein, aber auch eine private Kartographie.

    Das scheint auch auf den Hersteller der Garmin Topo Dv2 zuzutreffen. Und beide kaufen vom gleichen Hersteller(?)
    Ich habe inzwischen festgestellt daß, wenn ich einen Track mit der MM Tourexplorer V3 gezeichnet habe und auf der Garmin Topo darstelle, liegt er in der Regel genau auf den Wegen. Bei der Kompass gibt es immer Abweichungen. Aber im Gelände stelle ich dann fest daß meistens die Kompass Recht hat!

    Zitat von Joern_Weber

    Welche MM meinst Du? MM setzt verschieden Kartenstile ein.


    Die Tourexplorer Vers. 3 (Bayern). Ich habe mir danach keine weitere gekauft nachdem ich gemerkt habe daß sie unter TTQV beim Zoomen und Verschieben unerträglich langsam ist.


    Gruß
    Wolfgang

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  • Hallo gerd,



    die memorymap IGN, ist die beste Umsetzung des Ausgangsmaterials. Besser als bayo IGN. Das abgebildete Gebiet kommt bei MM viel heller.
    Umsetzung für den Aventura (TTQV direkt geht nicht richtig, da Compe keine 9x9 Kalibrierung kann) GM -Mercator?->TTQV-RMAP.


    Für den Aventura gibt esdie IGN direkt bei compeGPS ggf auch als Mosaic ab 1 Euro.


    http://www.compegps.com/?proce…=0en&grupo=mapas&prod=435

    http://www.compegps.com/?proce…=0en&grupo=mapas&prod=433


    Die Qualität der Umsetzung möchte ich aber nicht beurteilen, da ich kein ausreichendes Vergleichsmaterial besitze.


    Gruss Joern weber

  • Eine Sinnvolle Anwendung wäre für mich z.B. eine Sonnenstandsabhängige
    Schummerung mit echter Schattenwurf-Berechnung , die für eine
    bestimmte Uhrzeit den Schattenwurf im Gelände durch Berge und Hügel
    anzeigt. Dann könnte man schon im vorhinein nachsehen, ob das Eiscafe
    am Fluss um die Uhrzeit noch Sonne hat oder schon im Schatten liegt. :D


    Jäger und andere Naturliebhaber sind da vermutlich auch dankbar für. Aber das was die neueren Garmins da zeigen geht bestimmt noch besser zu machen, da die von Garmin verwendeten Höhendaten nicht die optimale Auflösung aufweisen. Optimal wären hierzu IMHO die freien 1" SRTM von Jonathan de Ferranti BA geeignet. Leider findet sich da immer noch kein Weg. Garmin verkauft lieber seine selbst präparierten Standar-SRTM Daten, als endlich hier auch eine offen Schnittstelle zu schaffen. Auch hier müsseN erst die Mitbewerber wieder Druck machen.


    Gruss Joern Weber

  • Hallo Joern,
    die DEMs von Garmin und Co sind wirklich sehr grob und nicht für solchen
    Anwendungen geeignet. In hochaufgelösten DEMs steckt aber noch viel mehr
    Potential.


    So wäre es denkbar, anhand der zu erwartenden Abschattungen der
    SAT-Signale durch Geländeerhebungen für einen Punkt im Gelände eine
    Prognose der zu erwartenden DOP-Werte zu erstellen und damit für
    bestimmte Anwendungen vorherzusagen, wie genau die zu erwartende
    Positionsbestimmung sein wird. So könnten einfache Programme wie
    Trimble-Planning mit der Abschattung "geimpft" werden und daraus noch
    vor Ort die entsprechenden Vorhersagen abgeleitet werden. Ein Abgleich
    mit den vom GPS-Chipsatz errechneten DOP-Werten könnte dann z.B. für
    einen EPE-Kreis genutzt werden, der analog zum autokalibrierten
    Höhenmesser eine bessere Abschätzung der Positionsbestimmung
    ermöglicht.
    Eine anderer Anwendung wäre, festzustellen, ob irgendein Punkt im Gelände
    von einem anderen Punkt aus einsehbar ist (In the line of sight) und
    danach einen Zielpunkt für eine Route festzulegen, an dem diese Bedingung
    erfüllt ist. usw. usw.


    Das wäre mit den kleinen Minicomputern, die wir mittlerweile als
    GPSr mit uns herumschleppen sicherlich machbar.


    Das geht jetzt aber an der eigentlichen Fragestellung von Dir vorbei, weil
    das mit der Darstellung verschiedener Kartentypen auf dem Gerät nichts
    mehr zu tun hat. Es war nur einmal ein wenig in die Zukunft gesponnen.

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  • Hallo LastChance



    Die Tourexplorer Vers. 3 (Bayern). Ich habe mir danach keine weitere gekauft nachdem ich gemerkt habe daß sie unter TTQV beim Zoomen und Verschieben unerträglich langsam ist.


    Das MagicMaps-Datei-Format ist auf optimale 3D-Darstellung optimiert. Das hat Einfluss auf die Performance beim verschieben der Kate. inzwischen gibt es bessere Lösungen. diese müssen aber möglichst schon beim zeichnen der Karte berücksichtigt werden. So sollten die Karten möglichst schon mit vershiedenen Layern, für Inhalt und Auflösung gezeichnet werden. Der Kompass-Verlag macht das seit ca. 2004 schon. MagicMaps verwendet z.B aber in DE immer noch die Ein-Layertechnologie. Hierüber sollte MM vielleicht auch mal nachdenken ES ist IMHO sinnvolL die DK10/DTK25/DTK50/DTK100/DTK200/DK500 in einem Tourexplorer übereinander zu legen und als Multilevelkarte zu verwenden. Zur schnellen Übersicht reicht die Suche mittels der deutlich flinkeren DTK200/DTK500 völlig aus. Erst wenn es ins Detail geht brauch man die DTK10/25/50


    Die Flüssigste Darstellung erhält man heute mit eine per directX angesteuerte NVidea-Grafikkarte, da diese alle Textur-Funktionen per eigenem Prozessor umsetzt. mit einer ATI-Karte hat man per DirektX-Treiber oft nur eine zähe Software-Emulattion der Texturfunktion. Ein OPenGL-Treiber könnte das zwar bei einigen Programmen ändern, bringt aber zusätzliche Performance-Einbussen mit.


    Ein gutes Beispiel für eine schnelle 3D sind die DKL-Viewer (AV/Jübermann/Kompass/BIke-GPS/GARmin Digital DEUtschland) wenn sie mit einer Getforce-Karte von Nvida laufen. Da gibt es dann aber auch keinen Schnickschnack der bremst.


    Gruss Joern Weber

  • Hallo Joern,
    Was meinst du denn was bei einer Kombination "DK10/DTK25/DTK50/DTK100/DTK200/DK500" (da fehlt dann aber noch eine unterlegte Vectorkarte) für ganz Deutschland für ein Datenvolumen zusammen kommt?


    Grüße, Hein