Oliver,
wie viele orig. Garmin-Maps und Kompasskarten+ECW Maps (Grenzgebiete) kann deine Software Hybrid in einem bzw. mehreren Kartenfenstern gleichzeitig darstellen und automatische Routen/Tracks dabei erstellen mit allen Punkten und Höhenangaben? Bei den Länderübergängen sollten die Raster-Maps transparent geschaltet werden können. 3 D ist natürlich selbstverständlich für alle Maps.
Das ist mit dem selben Frikelaufwand möglich wie Du das unter TTQV zu Wege bringst. Einziger Nachteil: Ich muss mich an offene Formate halten. GeoTiff ist allerdings durchaus in der Lage Transparenz zu definieren. QLGT kann verschiedene Dateien auf einer Ebene anzeigen. Karten verschiedener Auflösung lassen sich auch in QLGT übereinander legen. Vektorkarten lassen sich unabhängig davon in beliebiger Anzahl überlagern. Bis dir vor lauter Linien schwindlig wird. Das Höhenmodell und die Karten sind mehr oder weniger unabhängig in QLGT. Genauso wie die Routenplanung und künstliche Tracks. Und, ja, 3D kann es auch mit jeder Karte. Wer's braucht . Glaubst Du denn im Ernst nur bei TTQV haben die Leute die Weisheit mit Löffeln gefressen?
Nach Beendigung der Planung werden die Maps auf die Geräte gesandt in Tiles, die entlang der Strecke benötigt werden. Könnte für eine Tour von München nach Santiago de Compostella wichtig sein. Geht dies ebenfalls?
Ich kann mit QLGT Ausschnitte aus Raster- sowie Vektorkarten exportieren. Entlang der Route geht nicht automatisch. Aber sollte ich das mal wirklich brauchen, baue ich es ein. Und wann hast Du das letzte Mal bei TTQV um ein Feature gebettelt?
Linux ist bei den Entwicklern sehr beliebt, bei uns normalen hat es einen Marktanteil von 1 % (PC-Bereich) mit fallender Tendenz. Mir ist schon bekannt, dass Linux (Dream-Box) gepaart mit der richtigen Soft einiges kann und für Bastler enorme Möglichkeiten offenbart.
Mal wieder so eine fundierte Marktanalyse. Warum werden dann die Anfrage bezüglich Ubuntu und QLandkarte in meiner Mailbox täglich mehr?
Wir kochen hier alle nur mit Wasser. TTQV ist sicherlich sein Geld wert, wobei ein guter Teil in eine absolut verquere Lizenzpolitik fließen dürfte. DRM und Formatlizenzpoker schaffen keine Werte. Gerade bei den Rasterformaten ist die Innovation flach. Das ganze Zeug ist nur gut um, Pfründe zu sichern, anstatt Mehrwert zu schaffen. Für den Kunden heißt es ein und das selbe Produkt wieder und wieder zu kaufen. Oder hinten herum über Lizenzen doppelt und dreifach zu bezahlen. Ich habe kein Problem für Leistung zu zahlen. Aber ich habe keinen Bock auf digitale Barrieren. Vor allem nicht wenn ich dadurch immer wieder geschröpft werde. Das mag der BWL Heini in den Verlagen witzig finden. Als Kunde bin ich dazu nicht bereit.