@Helmut:vielen Dank für die Info zu EPSG. Dass die Nummern mal eben um die halbe Welt umziehen können, findet sich auf der EPSG-Seite natürlich nicht so direkt...
Ärgerlich, dass es so ist. Ich habe früher den Leuten den Projektionsstring ("+proj....") direkt um die Ohren gehauen. Das hat, vor allem bei Neulingen, immer zu Hyperventilation geführt. Deshalb bin ich zu den EPSG Codes übergegangen. Das scheint aber eine schlechte Idee zu sein.
Der Fehler tritt nur auf, wenn man in QLandkarteGT zwei oder mehr Karten (die sich in meinem Fall leicht überlappen, wegen des Kartenrandes) in einer Kartensammlung zusammengefasst hat und dann einen Kartenausschnitt zum Exportieren über den Rand einer der Teilkarten hinweg definiert. QLandkarte GT exportiert den Ausschnitt, legt dabei aber keine Kacheln an, die Teile aus beiden benachbarten Teilkarten enthalten, sondern erzeugt am Übergang kleinere Kacheln, die jeweils am Teilkartenrand enden. Wenn ich die Teilkacheln dann in Google Earth lade, liegen diese nicht mehr nebeneinander, sondern alle übereinander, ausserdem sind sie in der x-Achse verzerrt.
Wenn ich den Ausschnitt nur innerhalb einer Teilkarte wähle, werden die Kacheln ordentlich erzeugt, jedenfalls, sieht in Google Earth alles ordentlich aus.
Ist gut möglich, dass es da Probleme gibt. Dieser Fall kommt praktisch bei mir nie vor, da ich nur mit großflächigen Karten arbeite. Das Feature, pro Level mehrere Dateien zu lesen, war eher dafür gedacht, die 4GB Grenze zu überschreiten. Das werde ich mal in einer ruhigen Minute fixen müssen. Mein favorisierter Weg ist sowieso, die Einzelkarten zu einer Großen zusammen zusetzten. Nicht zuletzt, da die Custom Map auf 100 Dateien begrenzt ist. Da möchte man nicht unnötige halbe Kacheln haben.
Wenn ich die Teilkarten mit 'gdalwarp file1.tif file2.tif (usw.) file_out.tif' vorher zu einer Karte zusammenbaue, tritt der Fehler nicht auf, für QLandkarteGT ist das ja dann eine Karte. Beim Kopieren wurde bei mir allerdings nur der erste tif-File korrekt nach file_out übertragen, beim zweiten File war die Auflösung irgendwie deutlich geringer als vorher, ausserdem war die Farb-Map korrupt. Muss ich da noch weitere Parameter setzen?
Die Dateien benutzen eine Farbpalette, oder? Und die ist für jede Datei anders? Das vergesse ich auch immer wieder. Entweder Du bringst die Quelldateien alle auf die selbe Farbpalette, oder Du benutzt gdal_translate mit "-expand" um 32bit RGBA Dateien herzustellen.