Ich kneif mir erst mal weitere Fragen, denn wenn ich hierauf Antworten habe, dann sollte auch mir die Antwort auf die Frage "Gerät benutzen oder Hammer?" gelingen.. (Mensch, bin ich gerade geladen!)
Wenn Du bedenkst, daß die eTrex-Modelle nun seit einem Jahrzehnt für's Zweiradrouting bewährt sind, wird Dir dir Logik sagen, daß es kein Problem generell unbrauchbarer Technik sein kann 
Für den Anfang: Wenn Du lernen willst, laß' die Finger von den Downloadportalen und Tracks. Für's Verständnis empfiehlt sich erstmal, kleine Touren per Luftlinien- oder Autoroute selbst zu planen und beim Abfahren zu schauen, was gut und was weniger gut funktioniert.
Einige Tips für den Anfang:
Nur Zwischenziele und Abbiegepunkte als Routenwegpunkte setzen. Den Wegverlauf nicht "nachmalen", wie es bei der Trackaufzeichnung geschieht.
Hin- und Rückwege, Routenkreuzungen und Rundkurse können beim Routing/Trackback Probleme machen und sind vielfach auch zu vermeiden.
Hin- und Rückwege sind einfach schlecht zu ändern (selektieren), wenn Du die Route mal bearbeiten willst. Oft mußt Du die Fragmente erstmal auflösen, um Punkte auswählen oder einfügen zu können.
Rundtouren kann man problemlos abfahren, wenn Start- und Endpunkt nicht identisch sind und min. soweit auseinanderliegen (Radius), wie die sichere Positionsgenauigkeit (Faustformel 3 x EPE oder einfach 50 m).
Weiteres zu Kreuzungen und Rundkursen per Suchfunktion nachschlagen. Wurde schon vielfach diskutiert.
Routen nicht an der Haustür beginnen, sondern an einem neutralen Startpunkt wie Haltestellen, Bahnhöfen oder Tankstellen. Damit erübrigen sich viele Hin- und Rückwege, und Du kannst Die Routen auch problemlos weitergeben, ohne Deinen persönlichen Wohnort.
Von der Haustür zum Startpunkt kann man oft einfach autorouten lassen. Bei Autorouten einfach Route starten und der Router führt Dich als erstes zum Startpunkt.
Wenn das klappt, kannst Du Dich mit fremden Daten und Tracknavigation auseinandersetzen und die Spreu vom Weizen trennen. Ungeeignetes Trackmaterial kann Einsteiger besonders in die Irre führen.
Tracknavigation würde ich generell nur Offroad erwägen, beispielsweise wenn die Wegstrecke nicht auf dem Kartenmaterial verzeichnet ist. Beim Abfahren von Wegen und Straßen haben Luftlinien oder Autorouten (je nachdem, was möglich ist) Vorteile in der Bearbeitbarkeit und Navigation.
Komplexe Touren mit Autorouting sind eine eigenes Thema. Da müssen je nach Fahrzeug geeignete Routingoptionen gewählt werden, und einige Optionen (Vermeide) sind etwas problematisch.
viele Grüße
Andreas