Beiträge von andreas.wernicke

Garmin fenix 7X und epix Gen 2 im Test

Der Schwerpunkt dieses Tests und Vergleichs der Garmin Fenix 7X Solar und Garmin Epix Gen 2 liegt auf den Sensoren wie Höhenmesser, Positionsbestimmung und Herzfrequenz. Was unterscheidet die beiden GPS-Outdoor-Smartwatches? Und wie gut ist die Taschenlampe der Fenix 7X für den Outdoorbereich? Hier geht es zum Test der Outdoor-Smartwatches ...

    Dachte, die Geräte, die 2009 herauskommen und mit Rasterkarten arbeiten seien der große Fortschritt?


    Informationstechnisch gesehen sind rastierkodierte Bilder einfach der kleinste gemeinsame Nenner. Karten scannen ist vergleichsweise einfach und kostengünstig, wenn keine hochwertigen Verktorkarten verfügbar sind, und liefert dem Benutzer ein mit dem Papier identisches Kartenbild. Da allein durch das Rastern keine computerverarbeitbaren Kartendaten erschlossen werden können, ist das kein Fortschritt, sondern der Ursprung der Datenverarbeitung.



    viele Grüße


    Andreas

    1.Header is in OLD format, but DrawOrder sections uses short types with subtype bitmap. It will be converted automatically.
    2. File contains unsorted elements (line) and this causes problem with visibility in GPS. Solution is simple: just save this TYP file in editor, and it will produce correct order of elements.


    Hallo,



    nochmal als verspäteter Hinweis, da ich da auch erst meine ersten Schritte gemacht habe (lasse mich von den Typ-Experten gerne korrigieren):


    Die Online editierten Typ-Dateien funktionieren offenbar erst dann fehlerfrei in MapSource oder auf dem Gerät, wenn sie über MapTk analysiert und neu kompiliert werden. Andernfalls gibt es Probleme mit der Darstellungsreihenfolge und bestimmte Flächen wie Wald verschwinden.


    Die Datei zur TOPO Deutschland v2 enthält offenbar von Hause aus einige Fehler, die der Online-editor korrigiert. Beispielsweise wird mit der Originaldatei der Flughafensee bei Berlin-Tegel erst angezeigt, wenn der TYP im Editor heruntergeladen und via MapTk neu eingebunden wird.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo Andreas, was sagst du dazu(?): http://www.geoclub.de/viewtopic.php?p=542736#p542736


    ich wüsste jedenfalls nicht wozu ich zukünftig 14 Akkus (7 Sätze) rotieren sollte, wenn das mit 4 Akkus (2 Sätze) ebenso gut geht.


    Hallo,



    mit frisch gekauften Zellen werden die Meßergebnisse passen, aber die längste Zeit der typischen Nutzungsdauer sind Zellen nunmal nicht frisch.


    Ich kaufe speziell die 2700er-Zellen nicht mehr nach, weil mir die Standzeit einfach zu schnell abnimmt und die Nutzungsdauer dann kürzer ausfällt als erwartet. Wie gesagt, ich habe sie ja auch im Einsatz, und da ich eine Diagnose-Ladegerät verwende, sehe ich ja auch näherungsweise die noch verfügbaren Kapazitäten.


    Die Nutzungsdauer hängt natürlich von den Betriebsstunden ab. Ich kann beispeilsweise für die Zweiradnavigation min. drei Tage rechnen.


    Natürlich ist ein Ladegerät irgendwann leichter als eine Menge vorgeladener Akkus. Je nachdem wie das bei Folko aussieht würde ich mit Blick auf Volumen und Gewicht entscheiden, was ich mitnehme.



    schönes WE


    Andreas

    Eneloops haben um die 2000mAh, egal wie man rechnet, mit 2700mAh Akkus, die zudem preiswerter sind kommst du weiter, selbstverständlich ladet man die Dinger vor Antritt der Reise auf und haben auch nach 1 Monat noch mehr Power als die Eneloops.


    Nun liegen aber gerade die NiMH mit 2700 mAh schon ab Werk nicht unbeträchtlich unter ihrer Nennkapazität und verlieren ihre Ladung besonders schnell, bei regelmäßigem Gebrauch noch schneller.


    Ich habe ja auch noch einige Sanyo NiMH 2700, aber je nach Alter und Exemplar haben die auch nur 2300 bis 2500 mAH. Einen Monat lasse ich die nicht mehr 'rumliegen, weil die Standzeit da schon unberechenbar wird.


    Zum Vergleich, mit den eneloop erreich ich 1900 bis 2100 mAh, bei besserer Spannungslage zum Entladungsende und höherer Stabilität bei Kälte. Eigentlich lohnt sich die Benutzung der 2700er nur noch, wenn man sie gerade erst aufgeladen hat.


    Klaus, Lithium-Primärzellen habe ich auch noch als Backup und für "Kältetouren". Bin froh noch einige Packungen gebunkert zu haben, denn leider gibt es kaum noch Angebote unter den handelsüblichen Mondpreisen. Zum UVP sind sie leider absolut unwirtschaftlich.


    Sonstige Primärzellen halte ich wie Jörn schon im Hinblick auf die Umwelt für entbehrlich. --- Es zählt halt nicht nur, was an Eneregie 'rauskommt. ;)



    viele Grüße


    Andreas

    Würde mich interessieren ob Garmin in Zukunft verstärkt bei seinen Geräten auf Rasterkartennutzung setzt?


    Vermutlich wird in den USA viel eher auf weitere Detaillierung und Komplettierung mit Verktordaten gesetzt. Dort ist einfach die Quellenlage besser, und die USA sind der Hauptmarkt für Garmin.


    Der europäische Kartenmarkt sieht da ganz anders aus, woraus zum Teil auch der Wunsch nach Rasterkartenunterstützung resultiert. Das decken aber schon anderer Hersteller ab, und gut möglich das Garmin da wenig Potential sieht. Soviel zur Kaffeesatzleserei. :D



    viele Grüße


    Andreas

    Für eure Hilfe wäre ich wirklich dankbar


    Hallo Christian,



    Hilfe siehe auch Navigation mit dem GPS und Zweirad.


    Tip eTrex Vista Cx/HCx oder GPSmap 60 Csx, je nach Geschmack. Detailvergleich und Entscheidungshilfe hier schon vieölfach diskutiert.


    Alternativen: Bei den neuen Garmin-Geräten möglicherweise noch das Dakota, da Laufzeit und Displayqualität möglicherweise wieder an die bekannten Outdoor-Geräte anschließen.



    viele Grüße


    Andreas

    Die Routen verlaufen alle nicht wie im PC, sondern verlaufen geradlinig, wie ein Luftlinientrack.


    Routingeinstellung in MapSource und Gerät möglichst gleich wählen. Dann gibt es weit weniger Unterschiede. Grobe Abweichungen, meist Fahrzeugtyp oder Vermeidungen unterschiedlich. Vermeide Vermeidungen. ;)


    Verbleibende Unterschiede lassen sich nur ausschließen, wenn Du die Route in MapSource mit Zwischenzielen fixierst. Gängige Praxis, wurde hier schon oft beschrieben, wie man das im Detail machen kann.

    Hallo
    Zuhause nutze ich No Name Akkus, mit wohl- weiss gar nicht wie lange sie halten- eingeschränkter Leistung.


    Hallo Folko,



    da tut mal einige Sätze eneloop und möglicherweise ein zeitgemäßes Mikroprozessor-Ladegerät not.


    eneloop halten in den Cx-Modellen auch ohne besondere Sparmaßnahmen über 25 Stunden. Hintergrundbeleuchtung drückt die Zeit nach unten. Mit Energiesparmodus oder Kompaßabschaltung läßt sich nur bei den ganz alten s/w-Modellen die Laufzeit nennenswert verlängern.


    4 x AA Ladegerät: Preistip LaCrosse BC-700 baugleich Voltcraft IPC-1L gibt's für unter 30 Euro, oder das MEC AV4m für knapp 60 Euro.


    Zu den eneloop und beiden Ladegeräten findest Du massig Beiträge im Forum, zur Ladetechnik auch im forum.penum.de.



    viele Grüße


    Andreas

    Driftproblem bedeutet, dass das Vista nach dem Abdriften die richtige Position nicht mehr anzeigt, sondern weiter den Weg versetzt aufzeichnet. Erst nach einem Ausschalten und wieder Anschalten wird die Position wieder korrekt angezeigt.


    Das ist richtig, wenn es auch nichts mit Drift, sondern mit dem Geschwindigkeitsfilter und Koppelnavigation zu tun hat, die hier "aus dem Ruder" läuft.


    Drift ist m. E. im Zusammenhang mit dem GPS nur die völlig normale Positionsveränderung durch wechselnde Signalqualität, die man vor allem im Stand als Bewegung auf der Kartenseite oder später als Knäul im Tracklog bemerkt. Diese Positionsdrift bewegt sich aber auch immer im Rahmen der unter den aktuellen Empfangsbedingungen möglichen Meßgenauigkeit. Im Mittel stimmt die Position und läuft nicht völlig aus dem Ruder.



    viele Grüße


    Andreas

    Hier zu Hause nutze ich auch Akkus, jetzt auf Tour werde ich - wenn alles gur geht - ca. 2 2 1/2 Wochen unterwegs sein, und für die gesammte Zeit möchte ich keine Akkus (oder zusätzlich noch ein Ladegerät) mitnehmen/ schleppen.


    Hallo Folko,



    je nach Art der Tour und Nutzungsintensität sind zweieinhalb Wochen problemlos mit zeitgemäßen Akkus mit wenigen 4er-Boxen realisierbar, bei eneloop oder vergleichbaren Zellen sogar ohne Ladegerät.


    Welche Laufzeit pro Satz kalkulierst Du für Deine Nutzung? --- Das Vista Cx hat ja eine unerreicht lange Standzeit.



    viele Grüße


    Andreas

    kann es vielleicht sein, daß der Trackpunkt - Aufzeichnungsintervall zu selten / zu lange eingestellt ist?


    Die Trackaufzeichnung hat m. E. nichts mit der Tripcomputeranzeige zu tun, die einmal pro Sekunde aus den letzten Meßwerten resultierend erfolgt.


    Die gefühlte Latenz wird nichts anderes als der Geschwindigkeitsfilter sein, der den Meßwert aus den letzten x Messungen mittelt.


    Bei den PhaseTrac12-Modellen war der Filter noch einstellbar und vorgabemäßig auf 2 Sekunden gestellt, d. h., Anlauf und Stillstand wurden mit 2 Sekunden Verzögerung registriert.


    Bei den aktuellen CSx-Modellen wird es wie bei den HCx sein, daß der Filter für die neuen H-Empfänger länger eingestellt werden muß, um Fehlmessungen aufgrund von Reflexionen unter Kontrolle zu bekommen.



    viele Grüße


    Andreas

    Hi,
    noch etwas, für mich, Neues: Heute hatte ich mit dem HCx zum ersten mal
    einen Fix mit drei SATs, also einen 2D-Fix. Bisher wollte mein HCx um's
    Verrecken nicht mit einer Positionsbestimmung mit weniger als vier SATs
    beginnen.


    Hallo Klaus,



    NB: Die letzten Updates für's Vista Cx und HCx haben so einige lang ersehnte Verbesserungen gebracht. Neben der Unterstützung für Kartensätze bis 4 GByte ist wohl auch das nervige Fenster beim Luftlinienrouting einem kurzen Popup gewichen, daß mit Pieps kurz vor erreichen eines Routenwegpunktes den Namen des Wegpunktes oder Kartenmerkmale anzeigt. Feine Sache, konnte aber das erste Vista schon.



    viele Grüße


    Andreas

    Nun hängt der Dopplereffekt, d.h. die Größe der Frequenzverschiebung sowohl von der Geschwindigkeit als auch von der Bewegungsrichtung ab, d.h. vom Winkel zwischen Signalausbreitungsrichtung und Geschwindigkeitsvektor des Empfängers.


    Hallo Bernhard,



    ich verstehe, was Du meinst: Die Richtung und damit der Winkel und die Frequenzveränderung ist bei der Reflexion anders als beim Direktsignal.


    Leider wissen wir nicht, wie die Geschwindigkeitsauswertung bei den verschiedenen Empfängern implementiert ist. Dazu gibt es ja diverse Patente, wie man bei freepatentsonline.com recherchieren kann. Dem kann ich bei allem Interesse nicht im Detail folgen, aber immerhin gibt es einige Artikel wie High accuracy speed measurement using GPS (Global Positioning System) und weitere vom gleichen Autor und Journal. Dem entnehme ich, daß eien Geschwindigkeitsmessung möglich ist, die in bezug auf diverse Störungen recht unempfindlich ist, und daß man den Fehler wie bei der Positionsbestimmung recht genau abschätzen kann.


    Mal zur Beobachtung in der Praxis:


    Beim meinem Vista Cx mit dem Phasetrac12 wird auch in ungünstigen Situationen mit nur zwei oder möglerweise nur einem Satelliten die Geschwindigkeit mit hoher Richtigkeit berechnet. Voraussetzung ist, daß das Gerät vor kurzem noch einen aktuellen Fix hatte und noch keinen Abriß meldet. --- Das spricht erstmal für Chris' Vermutung, daß das Gerät den Dopplereffekt nutzt.


    Beim Vista HCx hat meine Geduld nicht gereicht, eine schwache Empfangssituation mit 1-3 Satelliten auszumachen. Ist garnicht so einfach, denn wenn man erstmal einen Fix hatte, hat man entweder keine oder schnell mehr als drei Satelliten und damit schonwieder einen 4D-Fix. Wenn ich zwischen Satelliten- und Tripcomputerseite umschalte, wechselt die Anzahl der verfügbaren Satelliten auch schon wieder. --- Vielleicht hat ja jemand mehr Geduld, aber seit die neue GPS-Software (ich meine nicht die Firmware) auch Fußgänger in der Stadt mit 1,5-2 km/h und nicht mehr nur über 4 km/h ganz gut differenziert, kann ich mir auch hier nicht mehr so ganz vorstellen, daß das ganze positionsbasiert berechnet wird.



    viele Grüße


    Andreas

    Leider machen viele User diesen Reset nicht, weil die Eitelkeit sie daran hindert!


    Hallo Klaus,



    mich hindert vor allem die Menge an wiederherzustellenden Einstellungen daran, nach jedem Update einen Reset zu machen.


    Im Normalfall sehe ich das auch nicht als nötig an, wobei es in der Tat Änderungen gibt, bei denen das Gerät erst nach dem Rücksetzen stabil arbeitet. Die letzten Änderungen an der Speicherverwaltung und Unterstützung von 4 GByte Speicherkarten schien mir so einen Änderung zu sein. Nötig scheint ein Reset ansonsten nur bei Downgrades zu sein.



    viele Grüße


    Andreas

    Bei einem reflektierten Signal kennt das Gerät die wahre Richtung des empfangenen Signals nicht, [...]


    Warum soll der Empfänger die ursprüngliche Position und Richtung des Satelliten nicht kennen?


    Wenn er das Signal empfangen kann, kann er den Satelliten am übertragenen Code identifizieren und kennt die Position des Satelliten aus dem im Emfänger gespeicherten Satellitenfahrplan. Darauf basiert ja auch die ganze Positionsbestimmung, und im übrigen auch die Auswertung von Reflexionen hierbei.



    viele Grüße


    Andreas

    Sehr wohl! Entscheidend ist der Winkel zwischen Signalquelle und Empfänger. Den muß das Gerät kennen. Tut es, da es seine Position und die des Satelliten kennt. Ein reflektiertes Signal kommt aber aus einer anderen, dem Gerät unbekannten Richtung. Damit läßt sich aus der Größe der Dopplerverschiebung kein Rückschluß auf die Geschwindigkeit mehr treffen, nur noch eine untere Schranke kann abgeschätzt werden.


    Der GPS-Empfänger führt aber keine Richtungsmessungen durch, sondern erkennt den Satelliten am Signal und "weiß" die Position aus dem Almanach. Diese Informationen sind immer gleich, egal ob das Signal direkt oder reflektiert im Empfänger ankommt.


    Ich habe heute mal die Gegenprobe mit dem Vista Cx gemacht: Der Tripcomputer zeigt auch dann brauchbare Geschwindigkeiten an, wenn er nur ein oder zwei Satelliten empfangen kann. Position des Satelliten kennt er aus dem Almanach, seine ungefähre Position und damit den Winkel aus der letzten Messung, und somit kann nach meinem Verständnis die Geschwindigkeit aus der Frequenzverzerrung ermittelt werden, auch wenn zeitweilig keine Positionsbestimmung möglich ist.


    Werde es heute oder am WE nochmal mit dem Vista HCx probieren.



    viele Grüße


    Andreas

    Im Wald zeigt das Vista HCx durchaus 10 - 15 km/h weniger, als der Radtacho. Der aufgezeichnete Track ist dabei fast immer ok. Daher glaube ich nicht, daß das Vista HCx die Ableitung der die Bahnkurve als Geschwindigkeit ausgibt, sondern den Dopplereffekt nutzt. Da auch die reflektierten Signale ausgewertet werden, kommt es eben im Wald zu eine Beeinträchtigung der Geschwindigkeitsmessung.


    Ich bin mir nicht sicher, aber wenn nach dem Dopplereffekt die Frequenzveränderung gemessen wird, dürften Reflexionen die Ergebnisse nicht stören. Direktes Signal und Refelxion haben zwar eine unterschiedliche Laufzeit, aber m. E. dieselbe Frequenz. Wenn Reflexionen stören, würde ich das als Indiz für eine positionsbasierte Geschwindigkeitsmessung bewerten.


    Was macht denn bei Euch die Geschwindikeitsanzeige, wenn Ihr nur einen, zwei oder drei Satelliten empfangen könnt?



    viele Grüße


    Andreas